Vorurteile gegenüber Chinesen: Was ist wirklich dran?

Über kaum ein anderes Land gibt es so viele Vorurteile, die sich noch dazu hartnäckig in den Köpfen der Menschen halten, wie über China in Deutschland. Doch wer China bereist hat oder sich mit dem Land auseinandergesetzt hat, weiß, dass viele Vorurteile nicht der Wahrheit entsprechen beziehungsweise nur teilweise zutreffen.

Chopsuey mit Reis

Reis wird in China längst nicht zu jeder Mahlzeit gereicht. (Bild: Dušan Zidar – Fotolia)

In China gibt es nur Reis

Ein gängiges Klischee der Deutschen gegenüber den Chinesen ist der Glaube, dass es in China täglich und zu jeder Mahlzeit Reis gibt. Tatsächlich ist Reis in China lediglich eine Sättigungsbeilage, die nur bei Bedarf gereicht wird. Nördlich des Jangtsekiang werden sogar Nudeln bevorzugt.

Alle Chinesen sehen gleich aus

Tatsächlich sehen sich für deutsche Augen Chinesen sehr ähnlich, den Chinesen geht es mit den Deutschen aber genauso. Erst bei genauerem Hinsehen und engerem Kontakt verschwindet dieser Eindruck. Ebenso bewahrheitet sich das Vorurteil nicht, dass Chinesen alle klein sind. Wie in Europa ist die Durchschnittsgrößen abhängig von der Region, wobei die Menschen aus dem Norden größer sind als die südlich lebenden.

In China essen sie Hunde

Tatsächlich gibt es in Südchina Regionen, in denen Hunde- und Katzenfleisch als Delikatesse gelten. Dafür muss man aber tief in die Tasche greifen. Ein Großteil der Chinesen verschmäht diese Delikatesse allerdings.

Jeder darf nur ein Kind haben

Tatsächlich wurde 1979 die „Ein-Kind-Politik“ eingeführt, um das Bevölkerungswachstum in den Städten zu begrenzen. Es gibt aber zahlreiche Regelungen und Ausnahmen, die es ermöglichen mehr als nur ein Kind zu haben.


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