Schwalbennestersuppe und Co.: Kuriose Gerichte aus China

Andere Länder – andere Essgewohnheiten: Wer in ein fremdes Land fährt, wird zwangsläufig auch mit seltsamen kulinarischen Delikatessen konfrontiert, von denen nicht offensichtlich ist, was für Zutaten enthalten sind. Im Besonderen gilt das für die chinesische Küche.

Trendgericht der Chinesen im Sommer 2013

Chinesische Schwalbennestersuppe

Chinesische Schwalbennestersuppe (Bild: GeeJo/Wikipedia unter CC BY-SA 2.0)

Im Sommer vergangenen Jahres wurden Singzikaden zum absoluten Trend in der chinesischen Küche. Angeblich haben die Chinesen circa fünf Tonnen pro Tag davon verzehrt. Die bis zu elf Zentimeter langen Insekten zählen zu den echten Delikatessen. Frittiert werden sie mit oder ohne Chili verzehrt. Sie sind sehr teuer. Schweinefleisch kostet in China vergleichsweise weniger als die Hälfte.

Fragwürdige Spezialitäten von den Erfindern der Frühlingsrolle

Songhuaden werden Hühner- oder Enteneier genannt, die in einer Soße aus Wasser, gebranntem Kalk, Kiefernadelasche, Salz und Holzkohle drei Monate eingelegt werden. Nach dieser Zeit hat sich der Dotter in eine grüne, quarkartige Masse verändert, und das Eiweiß sieht aus wie dunkler Schleim.

Exklusiv und teuer

Eine der teuersten Spezialitäten der chinesischen Küche sind aus dem Speichel von Salanganen entstandene Nester. Die Vögel, die mit den Mauerseglern verwandt sind, legen ihre Nester an schwer erreichbare Stellen ab. Das macht diese Delikatesse so teuer. Sie wird Schwalbennestersuppe genannt. Die Chinesen schwören auf die gesundheitliche Wirkung, die aber nicht nachgewiesen ist. So soll Schwalbennestersuppe die Abwehrkräfte stärken, die Libido steigern und die Verdauung ankurbeln.


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