Einreise nach China: Tipps für Visum und Organisation

Wer sich für eine Reise nach China entscheidet,sollte sich vorab nicht nur mit den lokalen Gegebenheiten auseinandersetzen, sondern sich auch hinreichend über die geltenden Einreisebestimmungen für China informieren, denn diese sind sehr streng und sollten zur Vermeidung von hohen Bußgeldern unbedingt beachtet werden.

Ein Visum ist Pflicht

Festumnzug in China

Wer die chinesische Kultur vor Ort entdecken möchte, benötigt ein Visum. (Bild: satin_111 – Fotolia)

Das Visum muss vor Antritt der Reise bei der Botschaft der VR China eingeholt werden und ist ab Ausstellungsdatum drei Monate gültig. Für die Ausstellung eines Visums wird ein Reisepass verlangt, der eine Gültigkeit von mindestens sechs Monaten aufweisen muss.

Sollte es sich um eine von einem Veranstalter organisierte Gruppenreise handeln, kann auch der Veranstalter für die Ausstellung der Visa Sorge tragen. Es ist dennoch empfehlenswert ein eigenes Visum zu beantragen, da man sonst die Gruppe niemals verlassen darf. Reisepass und Visum müssen für den Fall einer Polizeikontrolle immer mit sich getragen werden.

Sonderregelungen für Hongkong, Macau und Tibet

Eine Einreise nach Hongkong oder Macau kann auch ohne Visum erfolgen, da es vonseiten Chinas wie Ausland behandelt wird. Nur ab einer Aufenthaltsdauer von über drei Monaten ist auch hier der Besitz eines gültigen Visums zwingend vorgeschrieben. Wer über das chinesische Festland nach Hongkong oder Macau einreist, muss einkalkulieren, dass die Ausreise auch wieder über das chinesische Festland zu erfolgen hat. Im Hinblick darauf muss das Visum für eine zumindest zweifache Einreise ausgestellt sein. Für Tibet bedarf es zusätzlich zum Visum für die Volksrepublik noch einer Einreisegenehmigung, welche vom Tourismusamt des autonomen Gebiets Tibet ausgestellt wird.

Der Aufenthalt vor Ort

Bei einem Aufenthalt von 24 Stunden und mehr an einem Ort muss eine Meldung an die örtliche Polizeistation erfolgen. Bei einer Unterbringung in einem Hotel wird diese durch den Beherbergungsbetrieb selbst veranlasst. Wer privat unterkommt, der muss die Meldung durch die Unterkunftsgeber vornehmen lassen. Sollte das Visum überzogen werden, drohen hohe Bußgelder. Ohne Bezahlung des Bußgeldes unter gleichzeitiger Beantragung eines neuen Visums kann die Ausreise aus der Volksrepublik verweigert werden. Aktuelle Informationen über die geltenden Einreisebestimmungen nach China können über russland-visum.eu/china-visum.htm oder die Internetseite des Auswärtigen Amts bezogen werden.


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